Kultur als Rahmen

und Begeisterung als Motor

Gesellschaft ohne Kultur gibt es nicht. Die Beschäftigung mit Kultur ist die Atemluft einer lebendigen Gesellschaft. Hierin spiegelt sich das reale Leben. Wir konzentrieren uns im Bereich Kultur auf die Förderung des deutschsprachigen Theaters, hauptsächlich in Berlin. Wir unterstützen Theaterautoren sowie herausragende Theaterinszenierungen und initiieren seit mehreren Jahren auch kulturelle Projekte in Verknüpfung mit unseren anderen Stiftungszwecken.

In Deutschland besteht ein Konsens darüber, dass Theater öffentlich gefördert werden. Es gibt über hundert Stadttheater und über zweihundert freie Theater. Die Endlichkeit der Mittel verhindert aber oft, dass neue, also riskante Stücke gespielt werden. Wir brauchen neue Stücke, denn im Theater werden aktuelle Themen zum gelebten Dialog zwischen Theatermachern, Schauspielern und Zuschauern. Theater ist so gesehen ein Stück Arbeit an der Gesellschaft.

Stücke werden erst mit einem Publikum Theaterstücke. Sie sind nicht nur geschriebener Text, sie müssen erzähl- und spielbar sein. Wir, die Zuschauer, sind interaktiv dabei, leben, leiden und freuen uns mit den Schauspielern. Theaterstücke erregen das Publikum, das ‚naturgemäß’ im Theater „gefangen“ ist. Wegzappen geht nicht, höchstens in der Pause – wenn es denn eine gibt.

Damit die Leute nicht gehen, braucht es zuallererst gute Autoren, dann gute Regisseure und natürlich hervorragende Schauspieler. Wir unterstützen hier vor allem Autoren und ermöglichen Uraufführungen, um neue und wesentliche Impulse zu geben.

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