Heinz Dürr
Die nachhaltige Energiewende in Deutschland wird nur erfolgreich umsetzbar sein, wenn es gelingt, Wohlstand und ökonomisches Wachstum vom Energieverbrauch zu entkoppeln. Deshalb unterstützt die Heinz und Heide Dürr Stiftung gemeinsam mit der Karl Schlecht die Forschung im Bereich Energieeffizienz in der Produktion. Beide Stiftungen übernehmen die Grundfinanzierung des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion EEP, das an der Fakultät für Energie-, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart angesiedelt und fakultätsübergreifend ausgerichtet ist. Das Institut arbeitet eng mit einer Projektgruppe des Fraunhofer IPA zusammen, dessen Leiter Prof. Thomas Bauernhansl bis zur Berufung eines neuen Professors zunächst als Gründungsdirektor fungiert.
Das EEP hat neben einschlägiger Grundlagenforschung die Aufgabe, die Politik auf Bundes- und Europaebene zu beraten. Es wird daher regelmäßig Reports zum Stand der Energiewende mit dem Fokus auf Energieeffizienz in der Industrie veröffentlichen. Unterschiedliche Veranstaltungsformate des Instituts sollen das Thema permanent in der öffentlichen und politischen Diskussion halten. Weitere Ziele des EEP sind die Entwicklung und Förderung effektiver Technologien zur Energieeffizienz sowie die Integration des Themas in die universitäre Lehre.
Für das EEP wird ein Beirat gegründet, der sich aus Meinungsbildnern der Politik, Gesellschaft und Industrie zusammensetzt. Er hat die Aufgabe, das EEP bei strategischen Fragestellungen und in der Kommunikation zu unterstützen. Dem Institutsbeirat gehören Persönlichkeiten an wie Prof. Klaus Töpfer, UNO-Beauftragter für Umweltschutz, Stefan Kohler, Leiter der Deutschen Energie-Agentur DENA und Professor Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft.
Konzept zur Gründung des EEP (727 KB)
Pressemitteilung EEP (325 KB)
Institutsgründer Heinz Dürr und Karl Schlecht mit Prof. Wolfram Ressel und Prof. Thomas Bauernhansl (Bild: Felger)
